Ligia Liberatori ist Sängerin, szenische Künstlerin und Komponistin. Im Bereich des Gesangs ist sie spezialisiert in extended techniques und in der Beziehung Gesang/Bewegung. Musikstudium in Buenos Aires und in Köln. Ausbildung in Zirkustechniken und als Klinikclown. Verschiedene Stipendien und Internationale Preise (u.a. Düsseldorfer Altstadtherbst 2000, Kompositionspreis der Stadt Bielefeld 2002, Kulturpreis der Stadt Herford 2002). Ihr Neues Musiktheaterstück im Zirkuszelt für Kinder Die Geräusche der Nacht wurde von der KSK Stiftung Köln und Jeunesses Musicales Deutschland gefördert. Sie ist Mitgründern der Ensembles Die Kugel, CAULDRON und Ligias Handtaschenorchester für improvisierte Musik, Aleatorik, Neues Musiktheater und Performance. Zusammenarbeit mit vielen Komponisten (Juan María Solare, Gerhard Stäbler, Kunsu Shim, Simon Rummel, Carola Bauckholt, Lucia Álvares usw.). Derzeit wohnt und arbeitet sie in Berlin. Aktuell: intensive Zusammenarbeit mit der visuellen Künstlerin Carolina Boettner.
Web www.ligialiberatori.net
Kontakt Ligia(at)gmx.li
Ulrich Kreppein, geboren 1979, studierte an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, der Columbia University in New York und promovierte an der Harvard University in Cambridge, MA. Er war Preisträger des Bundeswettbewerb Jugend komponiert, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD, der Akademie Musiktheater Heute und er erhielt ein Presidential Fellowship an der Harvard University (Ashford Fellow); zu seinen Lehrern zählen Manfred Trojahn, Tristan Murail, Julian Anderson und Helmut Lachenmann.
Von 2014 bis 2022 unterrichtete er Komposition an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Seit Oktober 2022 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der HfMDK in Frankfurt a.M.
Seine Werke wurden mit zahlreiche Preisen ausgezeichnet, unter anderen dem Publikums- und Jurypreises beim Heidelberger Frühling 2011, dem Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung 2012 und dem ersten Preis beim Alexander Zemlinsky Wettbewerb der University of Cincinnati 2013. Für 2018⁄19 bekam er ein Stipenium des Bundes an der Cité des Arts in Paris.
Er erhielt Kompositionsaufträge von der ROC-GmbH Berlin, dem Callithumpian Consort in Boston, dem Oldenburgischen Staatstheater, Dem Theater Cottbus, der Britten Sinfonia in Cambridge, dem SWR Stuttgart, dem Eclat Festival, dem Orchestre National de Belgique in Brüssel u.a. Er hat u.a. mit dem Ensemble Modern, dem ensemble mosaik, und dem Ensemble Intercontemporain zusammengearbeitet. Seine Werke wurden u.a. in der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall New York, der Kölner Philharmonie sowie in Paris, Moskau, Düsseldorf, München, Seoul, London oder Boston aufgeführt und beinhalten Orchesterwerke, Opern und Kammermusik.
Web www.ulrich-kreppein.de
Kontakt info(at)ulrich-kreppein.de
Johannes Kreidler (1980) studierte von 2000 bis 2006 an der Musikhochschule Freiburg und am Conservatorium Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie. Er unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis.
Aufführungen u. a. bei den Donaueschinger Musiktagen (2012 und 2015), den Wittener Tagen für Neue Kammermusik (2013), MaerzMusik Berlin (2016), Ultraschall Berlin (2013 und 2014), den Darmstädter Ferienkursen (2010, 2012, 2014 und 2016), Eclat Stuttgart (2015), Wien Modern (2013), Ultima Oslo (2010 und 2014), Musica Strasbourg (2010), Gaudeamus Music Week (2010), Huddersfield Contemporary Music Festival (2010 und 2011), Warschauer Herbst (2015), World New Music Days (2006 und 2012), Portraitkonzerte bei rainy days Luxemburg (2010), Borealis Festival Bergen (2011), Spor Festival Århus (2011), Goethe-Institut Chicago (2013) und Peripheryberry Reykjavík (2014).
Web www.kreidler-net.de
Die Cellistin, Komponistin und Performerin Nora Krahl konzertiert im Feld der zeitgenössischen Musik weltweit bei Festivals wie Ruhrtriennale, Münchener Biennale, Klangspuren Festival, Bang on a Can Summer Festival (NY), ISEA2010, SICPP (Boston), Next Generation des ZKM oder dem Theaterfestival Bagdad. Sie spielt mit Ensembles wie dem Ensemble Resonanz oder Zeitkratzer. Nora Krahl ist Mitglied von Opera Lab Berlin und arbeitet mit der Regisseurin Karin Beier am Kölner und Hamburger Schauspielhaus. Projekte mit Theaterkompositionen führten sie an die Columbia University New York. Ein weiterer Fokus in ihrer Arbeit liegt auf der akustischen und elektronischen Improvisation ebenso wie in der Komposition für Performances mit Film oder Tanz. Nora Krahl erhielt Stipendien von DAAD, Ensemble Modern, Allianz Kulturstiftung, des Landes Niedersachsen der Kunststiftung NRW, der Landesregierung NRW und der Paul Sacher Stiftung Basel. Sie erhielt Künstler und Forschungsresidenzen in Istanbul, New York und Basel.
The Cellist, Composer and Performer Nora Krahl is passionate about contemporary music. She has performed world wide at Festivals such as Ruhrtriennale, Munich Biennale, Klangspuren Festival, Bang on a Can Summer Festival, SICPP (Boston), Next Generation of ZKM, International Conference of ISEA 2010, and Baghdad Theater Festival. She performs with ensembles including Zeitkratzer and Ensemble Resonanz. She is a member of Opera Lab Berlin and worked in theater with the director Karin Beier, appearing in plays at Cologne Theater, German Theater Hamburg and Columbia University (NYC). Nora Krahl also focuses on acoustic and electronic improvisation as well as compositions for projects with visual arts or dance. She has been awarded scholarships and fellowships from the Berlin Senate, DAAD, Arts Foundation NRW, Paul-Sacher Foundation Basel, Ensemble Modern and Allianz Arts Foundation. She has held Artist-in-Residence positions in Istanbul and New York.
Kontakt mail(at)norakrahl.de
Christian Kesten ist Komponist, Regisseur, Klang- und Intermedia-Künstler, Vokalist und Performer. Sein künstlerisches Interesse gilt dem „Dazwischen“, dem Transitären, den Zwischenräumen zwischen Musik und Aktion, Musik und Sprache, Musik und Skulptur, der Durchdringung von Klang und Stille, von Klang und Raum. Kesten ist Spezialist für vokale Experimente und die Performativität von Musik. Er arbeitet mit einem erweiterten Musikbegriff, der Elemente aus Performance Art, konzeptueller Kunst und zeitgenössischem Tanz integriert. Kesten erhielt Aufträge von Ensembles wie Marinate Fish Impro Committee Beijing, Object Collection New York, Solistenensemble Kaleidoskop Berlin und anderen, mit denen er abendfüllende Stücke in Bühnenräumen wie Radialsystem V Berlin oder dem Schauspielhaus Wuppertal realisierte. Daneben entwickelte er ortsspezifische Stücke für Berliner Bahnhöfe oder die drei Fahrstühle des Museums Moderner Kunst Wien. Kesten erhielt diverse Stipendien und Förderungen, u.a. Arbeitsstipendien des Berliner Senats oder das Civitella Ranieri Music Fellowship. Gastvorträge, ‑seminare und Lehraufträge in Berlin, Europa, Israel, China, Nord- und Südamerika. Web www.christiankesten.de
Kontakt post(at)christiankesten.de
Dorothea Hartmann ist Stellvertretende Chefdramaturgin der Deutschen Oper Berlin sowie Künstlerische Leiterin der Tischlerei, der experimentellen Spielstätte des Hauses. Die ehemalige Werkhalle der Tischler an der Rückseite der Deutschen Oper Berlin wurde 2012 zu einem Theaterraum umgebaut. Seither gibt es dort pro Spielzeit ca. 10 Premieren, Wiederaufnahmen und Gastspiele. Die Spielstätte ist architektonisch ein offener Spielraum mit einer flexibel einsetzbaren Zuschauertribüne für maximal 400 Zuschauer, ohne Orchestergraben, Seiten- oder Hinterbühnen. Dieser offene und flexible Raum bestimmt auch das Profil der Bühne und fordert dazu heraus, jenseits eines Guckkastentheaters neues Musiktheater zu schaffen: Uraufführungen von Auftragskompositionen, Stückentwicklungen oder Überschreibungen von älterem Material, Installationen oder Soundwalks. Eine Werkstatt für das Musiktheater des 21. Jahrhunderts befindet sich so in direkter Nachbarschaft und unter einem Dach mit der größten Opernbühne Berlins.
Kontakt Hartmann(at)DeutscheOperBerlin.de
Sebastian Hanusa is a dramaturge, composer and author. He studied music and philosophy in Dortmund, composition with Prof. Theo Brandmüller at the Hochschule für Musik Saar Saarbrücken, electronic music with François Donato and Daniel Teruggi (GRM Paris/Forbach), as well as musicology at the University of Saarland Saarbrücken.
His compositional work includes instrumental as well as electronic music, installations, performances, and music for the theatre. These have been presented by the Mainfranken Theater Würzburg, the festival Sinuston, klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest Oldenburg/Bremen, REM – Reihe Elektronischer Musik Bremen and musik 21 Düsseldorf, among others. He was also involved as composer and arranger of two music theatre works, Das Geheimnis der blauen Hirsche and Der Schrei des Pfauen in der Nacht, both of which were premiered in the Tischlerei of Deutsche Oper Berlin. Zudem war er an den beiden in der Tischlerei der Deutschen Oper uraufgeführten Musiktheaterwerke Das Geheimnis der blauen Hirsche und Der Schrei des Pfauen in der Nacht als Komponist und Arrangeur beteiligt.
Between 2004 and 2012, Hanusa served as dramaturge for music theater, dance and concert music at theaters in Würzburg, Magdeburg and Oldenburg. Since the season 2014/2015, he has been working at the Deutsche Oper Berlin in the same capacity. As a dramaturge, he has accompanied a significant number of repertoire productions (with directors like among others Vasily Barkhatov, Michail Marmarinos, Philipp Stölzl, Verena Stoiber, Stephan Suschke, Jossi Wieler, Sergio Morabito and Anna Viebrock), in addition to numerous world premieres and first German performances, including those by Konrad Boehmer, Beat Furrer, Sara Glojnarić, Georg Friedrich Haas, Ole Hübner, Gordon Kampe, Andrej Koroliov, Barblina Meierhans, Samir Odeh-Tamimi, Younghi Pagh-Paan, Aribert Reimann, Oliver Schneller, Gerhard Stäbler and Christian Wolff. Additionally, he has curated the series Aus dem Hinterhalt and the project Neue Szenen at the Deutsche Oper Berlin; as the media art figure, Dr. Dietmar Takt, he had written and produced the print and video column of the same name.
As a freelance dramaturge, Hanusa was most recently involved in the project Yes! Yes! Yes! Die Fernsehshow with music by Ole Hübner and Hans-Joachim Hespos with the ensemble AuditivVokal from Dresden. Yes! Yes! Yes! Die Fernsehshow In addition to his numerous responsibilities as a theatre dramturge, Hanusa has worked as a author in the field of new music and music theater for print media, as well as radio. His articles and radio features have been broadcast or published by hr2 Kultur, the Neue Zeitschrift für Musik, Positionen and Philharmony Luxembourg.
Kontakt sebastian.hanusa(at)gmx(dot)de