Mari­on Mey­er stu­dier­te im Rah­men des Inte­grier­ten Deutsch-Fran­zö­si­schen Stu­di­en­pro­gramms Cur­sus Inté­g­ré der Uni­ver­si­tä­ten Mainz und Dijon Roma­ni­sche Phi­lo­lo­gie (Fran­zö­sisch), Musik­wis­sen­schaft und Kunst­ge­schich­te und schloss mit einer Magis­ter­ar­beit über Coc­teaus Anti­ken­re­zep­ti­on in Lite­ra­tur und Musik ab. Als freie Dra­ma­tur­gin in Ber­lin betreu­te sie u.a. Pro­duk­tio­nen am Ball­haus Nau­nyn­stra­ße und am Ball­haus Ost, dar­un­ter die Urauf­füh­rung Once in a Lul­la­by von Evan Gard­ner. An der Komi­schen Oper Ber­lin wirk­te sie an der Ent­wick­lung der musi­ka­li­schen Revue Dol­muş on Tour zur Geschich­te der tür­ki­schen Gast­ar­bei­ter­rou­te mit, die in Ber­lin, Mün­chen, Bel­grad, Sofia und Istan­bul auf­ge­führt wur­de. Eine lang­jäh­ri­ge Zusam­men­ar­beit ver­bin­det sie mit der Neu­köll­ner Oper, so über­nahm sie hier u.a. die Dra­ma­tur­gie bei Mac­beth. Nach Ver­di (Regie: Julia Lwow­ski) und zuletzt bei der viel beach­te­ten Pro­duk­ti­on Wolfs­kin­der. Musik­thea­ter für Erwach­se­ne nach Hum­per­dincks Hän­sel und Gre­tel, für die sie zusam­men mit der Regis­seu­rin Ulri­ke Schwab die Fas­sung schrieb. Dar­über hin­aus betreut Mari­on Mey­er als Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin regel­mä­ßig ver­schie­de­ne kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen der Hein­rich-Böll-Stif­tung Ber­lin und ist außer­dem als Kir­chen­mu­si­ke­rin tätig.

Kon­takt     meyer.marion(a)gmx.de

Ele­na Mendoza

Ele­na Men­do­za was born in Sevil­la in 1973, whre she stu­di­ed ger­man lin­gu­i­stics. She then stu­di­ed pia­no and com­po­si­ti­on in Zara­go­za with Tere­sa Catalán, in Augs­burg with John Van Buren, in Düs­sel­dorf with Man­fred Tro­jahn and in Ber­lin with Hanns Peter Kyburz at the Hoch­schu­le für Musik Hanns Eis­ler. After finis­hing stu­dies she was a fel­low at dif­fe­rent insti­tu­ti­ons, like Ensem­ble Modern Aka­de­mie in Frank­furt a.M. or Aca­de­my Schloß Soli­tu­de in Stutt­gart. Curr­ent­ly she lives in Ber­lin, whe­re she is a com­po­si­ti­on Pro­fes­sor at the Uni­ver­si­tät der Küns­te. She is par­ti­cu­lar­ly inte­res­ted in tim­bri­cal and dra­ma­tur­gi­cal ques­ti­ons and has par­ti­cu­lar pre­fe­ren­ces for thea­tri­cal con­cepts tou­ch­ing on lan­guage, space and music. From the­se emer­ged in 2007 the music-thea­ter pro­duc­tion “Nie­b­la” (Euro­päi­sches Zen­trum der Küns­te in Dres­den Hel­ler­au), writ­ten in clo­se coope­ra­ti­on with the direc­tor Mat­thi­as Reb­stock and set­ting new music-theat­re stan­dards. On behalf of Gerard Mor­tier they also crea­ted “La ciu­dad de las men­ti­ras”, based on tex­tes by Juan Car­los Onet­ti, for the Tea­t­ro Real Madrid. Their most recent pro­ject in com­mon “Der Fall Babel”, a com­mis­si­on from Schwet­zin­ger Fest­spie­le, was pre­mie­red in April 2019 with gre­at suc­ces. She has work­ed with many renow­ned per­for­mers such as ensem­ble recher­che, Klang­fo­rum Wien, Ensem­ble Modern, Vog­ler-Quar­tett, Ensem­ble Mosa­ik, Ensem­ble emex, Ensem­ble Tal­ler Sono­ro, Neue Vocal­so­lis­ten Stutt­gart, Scho­la Hei­del­berg, KNM Ber­lin, WDR Sin­fo­nie­or­ches­ter, Orques­ta nacio­nal de Espa­ña, Phil­har­mo­ni­sches Orches­ter Frei­burg, Orques­ta Sin­fó­ni­ca de Madrid, Real Orques­ta Sin­fó­ni­ca de Sevil­la and many others. With the Ensem­ble Ascol­ta in Stutt­gart she helds a par­ti­cu­larl­ly clo­se rela­ti­onship sin­ce years. Her music has been pre­sen­ted in fes­ti­vals such as Bien­na­le Salz­burg, Ars Musi­ca Brussels, Wit­te­ner Tage für neue Kam­mer­mu­sik, Eclat Stutt­gart, März­Mu­sik Ber­lin, Dresd­ner Tage der Zeit­ge­nös­si­schen Musik, Ultra­schall Ber­lin, Mix­tur Bar­ce­lo­na, Acan­thes Metz, Stei­ri­scher Herbst Graz, Schloß­me­dia­le Wer­den­berg, Musi­ca Viva Mün­chen, Schwet­zin­ger Fest­spie­le or rai­ny days Luxem­bourg. She has recei­ved num­e­rous awards, such as the Spa­nish Pre­mio Nacio­nal de Músi­ca 2010, the Musik­preis Salz­burg 2011, the Kunst­preis Ber­lin 2017, the Hei­del­ber­ger Künst­le­rin­nen­preis 2019 or just recent­ly the Chris­toph and Ste­phan Kas­ke Stif­tung Pri­ze. Her dis­co­gra­phy includes two por­trait CDs, one with instru­men­tal cham­ber music on the label Kai­ros (2008), and ano­ther with sce­nes of “Nie­b­la” fol­lo­wed by “Fe de erra­tas” and “Gramá­ti­ca de lo inde­ci­b­le” on the Wergo/​Deutsche Musik­rat coll­ec­tion (2011). From 2009 on her scores are published by Edi­ti­on Pete rs. Down­load Bio­gra­phy This web­site uses coo­kies to store infor­ma­ti­on in your brow­ser. This infor­ma­ti­on is neces­sa­ry for the func­tion­a­li­ty of the site. By using the site, you agree with this Learn more Edi­ti­on Peters.

Web www​.ele​namen​do​za​.net

Ligia Libera­to­ri ist Sän­ge­rin, sze­ni­sche Künst­le­rin und Kom­po­nis­tin. Im Bereich des Gesangs ist sie spe­zia­li­siert in exten­ded tech­ni­ques und in der Bezie­hung Gesang/​Bewegung. Musik­stu­di­um in Bue­nos Aires und in Köln. Aus­bil­dung in Zir­kus­tech­ni­ken und als Kli­nik­clown. Ver­schie­de­ne Sti­pen­di­en und Inter­na­tio­na­le Prei­se (u.a. Düs­sel­dor­fer Alt­stadt­herbst 2000, Kom­po­si­ti­ons­preis der Stadt Bie­le­feld 2002, Kul­tur­preis der Stadt Her­ford 2002). Ihr Neu­es Musik­thea­ter­stück im Zir­kus­zelt für Kin­der Die Geräu­sche der Nacht wur­de von der KSK Stif­tung Köln und Jeu­nesses Musi­cal­es Deutsch­land geför­dert. Sie ist Mit­grün­dern der Ensem­bles Die Kugel, CAUL­DRON und Ligi­as Hand­ta­schen­or­ches­ter für impro­vi­sier­te Musik, Alea­to­rik, Neu­es Musik­thea­ter und Per­for­mance. Zusam­men­ar­beit mit vie­len Kom­po­nis­ten (Juan María Sola­re, Ger­hard Stäb­ler, Kunsu Shim, Simon Rum­mel, Caro­la Bauck­holt, Lucia Álva­res usw.). Der­zeit wohnt und arbei­tet sie in Ber­lin. Aktu­ell: inten­si­ve Zusam­men­ar­beit mit der visu­el­len Künst­le­rin Caro­li­na Boettner.

Web        www​.ligia​li​bera​to​ri​.net

Kon­takt   Ligia(at)gmx.li

Ulrich Krepp­ein, gebo­ren 1979, stu­dier­te an der Robert Schu­mann Musik­hoch­schu­le Düs­sel­dorf, der Colum­bia Uni­ver­si­ty in New York und pro­mo­vier­te an der Har­vard Uni­ver­si­ty in Cam­bridge, MA. Er war Preis­trä­ger des Bun­des­wett­be­werb Jugend kom­po­niert, Sti­pen­di­at der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Vol­kes, des DAAD, der Aka­de­mie Musik­thea­ter Heu­te und er erhielt ein Pre­si­den­ti­al Fel­low­ship an der Har­vard Uni­ver­si­ty (Ash­ford Fel­low); zu sei­nen Leh­rern zäh­len Man­fred Tro­jahn, Tris­tan Murail, Juli­an Ander­son und Hel­mut Lachenmann.

Von 2014 bis 2022 unter­rich­te­te er Kom­po­si­ti­on an der Hoch­schu­le für Musik Franz Liszt in Wei­mar. Seit Okto­ber 2022 ist er Pro­fes­sor für Kom­po­si­ti­on und Musik­theo­rie an der HfMDK in Frank­furt a.M.

Sei­ne Wer­ke wur­den mit zahl­rei­che Prei­sen aus­ge­zeich­net, unter ande­ren dem Publi­kums- und Jury­prei­ses beim Hei­del­ber­ger Früh­ling 2011, dem Kom­po­nis­ten­preis der Ernst von Sie­mens Musik­stif­tung 2012 und dem ers­ten Preis beim Alex­an­der Zem­lin­sky Wett­be­werb der Uni­ver­si­ty of Cin­cin­na­ti 2013. Für 201819 bekam er ein Sti­peni­um des Bun­des an der Cité des Arts in Paris.

Er erhielt Kom­po­si­ti­ons­auf­trä­ge von der ROC-GmbH Ber­lin, dem Cal­lithum­pian Cons­ort in Bos­ton, dem Olden­bur­gi­schen Staats­thea­ter, Dem Thea­ter Cott­bus, der Brit­ten Sin­fo­nia in Cam­bridge, dem SWR Stutt­gart, dem Eclat Fes­ti­val, dem Orchest­re Natio­nal de Bel­gi­que in Brüs­sel u.a. Er hat u.a. mit dem Ensem­ble Modern, dem ensem­ble mosa­ik, und dem Ensem­ble Inter­con­tem­po­rain zusam­men­ge­ar­bei­tet. Sei­ne Wer­ke wur­den u.a. in der Ber­li­ner Phil­har­mo­nie, der Car­ne­gie Hall New York, der Köl­ner Phil­har­mo­nie sowie in Paris, Mos­kau, Düs­sel­dorf, Mün­chen, Seo­ul, Lon­don oder Bos­ton auf­ge­führt und beinhal­ten Orches­ter­wer­ke, Opern und Kammermusik.

Web        www​.ulrich​-krepp​ein​.de

Kon­takt   info(at)ulrich-kreppein.de

Johan­nes Kreid­ler (1980) stu­dier­te von 2000 bis 2006 an der Musik­hoch­schu­le Frei­burg und am Con­ser­va­to­ri­um Den Haag Kom­po­si­ti­on, Elek­tro­ni­sche Musik und Musik­theo­rie. Er unter­rich­tet an der Hoch­schu­le für Musik und Thea­ter Ham­burg. 2012 erhielt er den Kra­nich­stei­ner Musikpreis.

Auf­füh­run­gen u. a. bei den Donau­eschin­ger Musik­ta­gen (2012 und 2015), den Wit­te­ner Tagen für Neue Kam­mer­mu­sik (2013), Maerz­Mu­sik Ber­lin (2016), Ultra­schall Ber­lin (2013 und 2014), den Darm­städ­ter Feri­en­kur­sen (2010, 2012, 2014 und 2016), Eclat Stutt­gart (2015), Wien Modern (2013), Ulti­ma Oslo (2010 und 2014), Musi­ca Stras­bourg (2010), Gau­dea­mus Music Week (2010), Hud­ders­field Con­tem­po­ra­ry Music Fes­ti­val (2010 und 2011), War­schau­er Herbst (2015), World New Music Days (2006 und 2012), Por­trait­kon­zer­te bei rai­ny days Luxem­burg (2010), Borea­lis Fes­ti­val Ber­gen (2011), Spor Fes­ti­val Århus (2011), Goe­the-Insti­tut Chi­ca­go (2013) und Peri­phery­ber­ry Reykja­vík (2014).

Web     www​.kreid​ler​-net​.de

Die Cel­lis­tin, Kom­po­nis­tin und Per­for­me­rin Nora Krahl kon­zer­tiert im Feld der zeit­ge­nös­si­schen Musik welt­weit bei Fes­ti­vals wie Ruhr­tri­en­na­le, Mün­che­ner Bien­na­le, Klang­spu­ren Fes­ti­val, Bang on a Can Sum­mer Fes­ti­val (NY), ISEA2010, SICPP (Bos­ton), Next Gene­ra­ti­on des ZKM oder dem Thea­ter­fes­ti­val Bag­dad. Sie spielt mit Ensem­bles wie dem Ensem­ble Reso­nanz oder Zeit­krat­zer. Nora Krahl ist Mit­glied von Ope­ra Lab Ber­lin und arbei­tet mit der Regis­seu­rin Karin Bei­er am Köl­ner und Ham­bur­ger Schau­spiel­haus. Pro­jek­te mit Thea­ter­kom­po­si­tio­nen führ­ten sie an die Colum­bia Uni­ver­si­ty New York. Ein wei­te­rer Fokus in ihrer Arbeit liegt auf der akus­ti­schen und elek­tro­ni­schen Impro­vi­sa­ti­on eben­so wie in der Kom­po­si­ti­on für Per­for­man­ces mit Film oder Tanz. Nora Krahl erhielt Sti­pen­di­en von DAAD, Ensem­ble Modern, Alli­anz Kul­tur­stif­tung, des Lan­des Nie­der­sach­sen der Kunst­stif­tung NRW, der Lan­des­re­gie­rung NRW und der Paul Sacher Stif­tung Basel. Sie erhielt Künst­ler und For­schungs­re­si­den­zen in Istan­bul, New York und Basel.

The Cel­list, Com­po­ser and Per­for­mer Nora Krahl is pas­sio­na­te about con­tem­po­ra­ry music. She has per­for­med world wide at Fes­ti­vals such as Ruhr­tri­en­na­le, Munich Bien­na­le, Klang­spu­ren Fes­ti­val, Bang on a Can Sum­mer Fes­ti­val, SICPP (Bos­ton), Next Gene­ra­ti­on of ZKM, Inter­na­tio­nal Con­fe­rence of ISEA 2010, and Bagh­dad Thea­ter Fes­ti­val. She per­forms with ensem­bles inclu­ding Zeit­krat­zer and Ensem­ble Reso­nanz. She is a mem­ber of Ope­ra Lab Ber­lin and work­ed in thea­ter with the direc­tor Karin Bei­er, appearing in plays at Colo­gne Thea­ter, Ger­man Thea­ter Ham­burg and Colum­bia Uni­ver­si­ty (NYC). Nora Krahl also focu­ses on acou­stic and elec­tro­nic impro­vi­sa­ti­on as well as com­po­si­ti­ons for pro­jects with visu­al arts or dance. She has been award­ed scho­lar­ships and fel­low­ships from the Ber­lin Sena­te, DAAD, Arts Foun­da­ti­on NRW, Paul-Sacher Foun­da­ti­on Basel, Ensem­ble Modern and Alli­anz Arts Foun­da­ti­on. She has held Artist-in-Resi­dence posi­ti­ons in Istan­bul and New York.

Web        www​.norak​rahl​.de

Kon­takt   mail(at)norakrahl.de

Chris­ti­an Kes­ten ist Kom­po­nist, Regis­seur, Klang- und Inter­me­dia-Künst­ler, Voka­list und Per­for­mer. Sein künst­le­ri­sches Inter­es­se gilt dem „Dazwi­schen“, dem Tran­si­tä­ren, den Zwi­schen­räu­men zwi­schen Musik und Akti­on, Musik und Spra­che, Musik und Skulp­tur, der Durch­drin­gung von Klang und Stil­le, von Klang und Raum. Kes­ten ist Spe­zia­list für voka­le Expe­ri­men­te und die Per­for­ma­ti­vi­tät von Musik. Er arbei­tet mit einem erwei­ter­ten Musik­be­griff, der Ele­men­te aus Per­for­mance Art, kon­zep­tu­el­ler Kunst und zeit­ge­nös­si­schem Tanz inte­griert. Kes­ten erhielt Auf­trä­ge von Ensem­bles wie Mari­na­te Fish Impro Com­mit­tee Bei­jing, Object Coll­ec­tion New York, Solis­ten­en­sem­ble Kalei­do­skop Ber­lin und ande­ren, mit denen er abend­fül­len­de Stü­cke in Büh­nen­räu­men wie Radi­al­sys­tem V Ber­lin oder dem Schau­spiel­haus Wup­per­tal rea­li­sier­te. Dane­ben ent­wi­ckel­te er orts­spe­zi­fi­sche Stü­cke für Ber­li­ner Bahn­hö­fe oder die drei Fahr­stüh­le des Muse­ums Moder­ner Kunst Wien. Kes­ten erhielt diver­se Sti­pen­di­en und För­de­run­gen, u.a. Arbeits­sti­pen­di­en des Ber­li­ner Senats oder das Civitel­la Rani­e­ri Music Fel­low­ship. Gast­vor­trä­ge, ‑semi­na­re und Lehr­auf­trä­ge in Ber­lin, Euro­pa, Isra­el, Chi­na, Nord- und Süd­ame­ri­ka. Web www​.chris​ti​an​kes​ten​.de

Kon­takt post(at)christiankesten.de