Meriel Price ist Saxophonistin, Performerin, bildende Künstlerin und entwickelt Musiktheaterwerke (u.a. staring at the bin im Auftrag der Münchener Biennale 2016). Sie spielt mit den Berliner Philharmonikern, Stargaze, Redux & anderen. Als Solistin arbeitet sie eng mit Komponisten zusammen, die Werke für sie schreiben. Sie kombiniert bildende Kunst mit Musik, z.B. schuf sie die Illustrationen für Wer ist der Mächtigste auf Erden?, das beim Luzern Festival aufgeführt wurde und als Buch im NordSüd Verlag erschienen ist. Ihre Illustrationen dienten auch als Vorlagen für Marionetten des Basler Marionettentheaters. Sie hat Schattenmarionetten für die Schlossmediale, Schweiz und Installationen für u.a. das Tempelhof Theaterfest und die Martinu Festtage, Basel gemacht. Sie tritt regelmäßig in Musiktheaterwerken auf, u. a. im Berliner Ensemble, bei der Münchener Biennale, im Radial System, Theater Basel. Sie hat das Musiktheater Duo Aside gegründet und ist Mitglied des Ensembles DieOrdnungDerDinge.
Meriel Price makes music theatre works is a saxophonist, actress/performer & visual artist. Her music theatre work staring at the bin is commissioned by the Munich Biennale 2016. She performs with the Berlin Philharmonic, MDR Symphony Orchestra, stargaze, Redux a.o. As a soloist she works closely with composers on works written for her. She often combines her visual art with music such as illustrating Wer ist der Mächtigste auf Erden?, a book with CD published by NordSüd, performed at the Lucerne Festival. Her illustrations were also made into puppets by the Basler Marionettentheater. She produced shadow puppets for the Schlossmediale, Switzerland & installations for the Tempelhof Theaterfest, Martinu Festtage, Basel a.o. She regularly performs in music theatre a.o. in the Berliner Ensemble, Munich Biennale, Radial System, Theater Basel. She founded the music theatre duo Aside & is a member of DieOrdnungDerDinge.
www.dieordnungderdinge.com
Kontakt merielprice(at)hotmail.com
Komponist, Pianist, Theaterschaffender, Autor landschaftsbezogener Werke.
Klavierstudium, Theaterstudien in Paris und London. Kompositionsstudium bei Nicolaus A. Huber und Klaus Huber.
Arbeit als Komponist, Pianist, Innovator im Bereich Neues Musiktheater, interdisziplinär und situationsbezogen. Gründung des Festivals neue musik rümlingen. Zehn Jahre Lehrauftrag für Experimentelle Musik in Berlin. Musiktheater u.a. für die Staatsoper Stuttgart, das Theater Bielefeld, für die Donaueschinger Musiktage und die Wittener Tage für Neue Kammermusik. Situationsbezogene Arbeiten für die Expo Hannover, für das Museum für Moderne Kunst MMK, das Festival Alpentöne/Altdorf. Landschaftskompositionen für den Hafen Sassnitz/Rügen, den Wallfahrtsort Heiligkreuz/Entlebuech, die Neiße zwischen Görlitz und Zgorzelec, den Rheinhafen Basel. Seit 2005 Professor für Komposition und Experimentelles Musiktheater an der Universität der Künste Berlin, seit 2015 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Seit 2016 gemeinsam mit Manos Tsangaris künstlerische Leitung der Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater
Sergej Newski wurde in Moskau geboren und studierte Komposition sowie Musiktheorie und Musikpädagogik in Dresden und Berlin. Er erhielt Kompositionsaufträge u. a. von der Staatsoper Unter den Linden, dem Konzerthaus Berlin, der Ruhrtriennale, dem SWR, von Deutschlandradio, dem Klangforum Wien und dem Norwegischen Kultusministerium. Im September 2012 wurde seine Oper Franziskus am Bolschoi Theater in Moskau unter der Leitung von Philipp Chizhevsky uraufgeführt. Die Musik von Sergej Newski wird regelmäßig von Ensembles wie Ensemble Modern, Klangforum Wien, ensembe recherche MusikFabrik, Neue Vocalsolisten Stuttgart, ensemble mosaik und Moscow Contemporary Music Ensemble aufgeführt. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2014 der Kunstpreis Berlin, und hielt Gastvorlesungen an den einschlägigen Musikhochschulen in den USA, Russland sowie in Berlin, Bremen, Dresden und Hannover. Von 2014 bis 2015 leitet er Workshops für neues Musiktheater für Komponisten und Regisseure am Meyerhold-Zentrum in Moskau. 2016 ist er visiting composer bei den Darmstädter Ferienkursen.
Nach dem Studium (Klavier und Oboe) wurde Cathy Milliken 1980 Gründungsmitglied des Frankfurter „Ensemble Modern“. Mit diesem konzertierte sie international auf allen wichtigen Konzertbühnen und Festivals. Seit 1990 kamen von ihr komponiert, mehrere Musiktheaterstücke, Instrumental- und Kammermusikwerke, Hörspiele, Installationen, Theater- und Filmmusik zur Aufführung. Sie erhielt mehrfach Preise, u.a. den Prix Marulic für ihr Radiostück New Looks, den Prix Italia und den Australian Artmusic Award 2016 für das Orchesterstück Earth Plays.
Auftragswerke entstanden u.a. für das Londoner South Bank Centre, Staatsoper Berlin, die Neuen Vokalsolisten, Ensemble Resonanz und für Musica Viva des Bayerischen Rundfunks.
Von 2006–2012 war sie Leiterin der Education Abteilung der Berliner Philharmonikern. Ihre Tätigkeiten als gefragte Komponistin, Performerin und Creative Director führen sie heute in die ganze Welt.
Marion Meyer studierte im Rahmen des Integrierten Deutsch-Französischen Studienprogramms Cursus Intégré der Universitäten Mainz und Dijon Romanische Philologie (Französisch), Musikwissenschaft und Kunstgeschichte und schloss mit einer Magisterarbeit über Cocteaus Antikenrezeption in Literatur und Musik ab. Als freie Dramaturgin in Berlin betreute sie u.a. Produktionen am Ballhaus Naunynstraße und am Ballhaus Ost, darunter die Uraufführung Once in a Lullaby von Evan Gardner. An der Komischen Oper Berlin wirkte sie an der Entwicklung der musikalischen Revue Dolmuş on Tour zur Geschichte der türkischen Gastarbeiterroute mit, die in Berlin, München, Belgrad, Sofia und Istanbul aufgeführt wurde. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit der Neuköllner Oper, so übernahm sie hier u.a. die Dramaturgie bei Macbeth. Nach Verdi (Regie: Julia Lwowski) und zuletzt bei der viel beachteten Produktion Wolfskinder. Musiktheater für Erwachsene nach Humperdincks Hänsel und Gretel, für die sie zusammen mit der Regisseurin Ulrike Schwab die Fassung schrieb. Darüber hinaus betreut Marion Meyer als Projektmitarbeiterin regelmäßig verschiedene kulturelle Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin und ist außerdem als Kirchenmusikerin tätig.
Kontakt meyer.marion(a)gmx.de
Elena Mendoza
wurde 1973 in Sevilla, Spanien, geboren. Sie studierte Germanistik in ihrer Heimatstadt, Klavier und Komposition in Zaragoza bei Teresa Catalán, in Augsburg bei John Van Buren, in Düsseldorf bei Manfred Trojahn und in Berlin bei Hanspeter Kyburz. Es folgten mehrere Stipendien, u. a. an der Ensemble Modern Akademie in Frankfurt am Main oder der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart. Aktuell lebt und arbeitet sie in Berlin. An der dortigen Universität der Künste ist sie Professorin für Komposition.
In den vergangenen Jahren hat sie mit einer Vielzahl eigenwilliger Kompositionen auf sich aufmerksam gemacht. Diese erforschen auf unterschiedliche Weise das Thema Klangfarbe und die Dramaturgie musikalischer Abläufe. Immer geht es um die künstlerische Befragung der Welt, um das »fortwährende Infragestellen von Wirklichkeiten«, wie sie selbst ihre Motivation und den Gegenstand ihres Komponierens benennt. Ihren Werken wohnt ein starkes theatrales Moment inne, die Instrumentalwerke sind häufig Experimentierfelder für die musiktheatralischen Arbeiten, in denen sie Instrumentalisten, Sänger und Schauspieler gleichberechtigt in den szenischen Prozess einbindet. Mit dem Regisseur Matthias Rebstock verbindet sie seit 2004 eine enge Zusammenarbeit. Mit der Musiktheaterproduktion “Niebla” (Europäisches Zentrum der Künste Dresden Hellerau) haben sie 2007 gemeinsam maßgebliche Akzente bei der Produktion zeitgenössischer Musiktheater gesetzt. Es folgten “La ciudad de las mentiras”, über Texte von Juan Carlos Onetti, als Auftrag von Gerard Mortier für das Teatro Real Madrid (2017), und “Der Fall Babel”, das 2019 bei den Schwetzinger Festspielen mit großem Erfolg uraufgeführt wurde.
Sie hat mit vielen namhaften Interpreten wie ensemble recherche, Klangforum Wien, Ensemble Modern, Vogler-Quartett, Ensemble Mosaik, Ensemble emex, Ensemble Taller Sonoro, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Schola Heidelberg, KNM Berlin, WDR Sinfonieorchester, Orquesta nacional de España, Philharmonisches Orchester Freiburg, Orquesta Sinfónica de Madrid, Real Orquesta Sinfónica de Sevilla u. v. a. zusammengearbeitet. Eine besonders enge Verbindung pflegt sie seit Jahrzehnten zum Ensemble Ascolta in Stuttgart.
Ihre Musik wurde in Festivals wie beispielsweise Biennale Salzburg, Ars Musica Brüssel, Wittener Tage für neue Kammermusik, Eclat Stuttgart, MärzMusik Berlin, Dresdner Tage der Zeitgenössischen Musik, Ultraschall Berlin, Mixtur Barcelona, Acanthes Metz, Steirischer Herbst Graz, Schloßmediale Werdenberg, Musica Viva München, Schwetzinger Festspiele oder rainy days Luxembourg vorgestellt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie den spanischen Premio Nacional de Música 2010, den Musikpreis Salzburg 2011, den Kunstpreis Berlin 2017, den Heidelberger Künstlerinnenpreis 2019 oder erst kürzlich den Preis der Christoph und Stephan Kaske Stiftung München 2022.
Ihre Diskographie enthält unter Anderem zwei Porträt-CDs, eine mit instrumentaler Kammermusik beim label Kairos (2008), und eine andere mit Szenen von Niebla, begleitet von Fe de erratas und Gramática de lo indecible beim Label Wergo/ Deutscher Musikrat (2011).
Seit 2009 erscheinen ihre Partituren bei Edition Peters.
Web www.elenamendoza.net
Ligia Liberatori ist Sängerin, szenische Künstlerin und Komponistin. Im Bereich des Gesangs ist sie spezialisiert in extended techniques und in der Beziehung Gesang/Bewegung. Musikstudium in Buenos Aires und in Köln. Ausbildung in Zirkustechniken und als Klinikclown. Verschiedene Stipendien und Internationale Preise (u.a. Düsseldorfer Altstadtherbst 2000, Kompositionspreis der Stadt Bielefeld 2002, Kulturpreis der Stadt Herford 2002). Ihr Neues Musiktheaterstück im Zirkuszelt für Kinder Die Geräusche der Nacht wurde von der KSK Stiftung Köln und Jeunesses Musicales Deutschland gefördert. Sie ist Mitgründern der Ensembles Die Kugel, CAULDRON und Ligias Handtaschenorchester für improvisierte Musik, Aleatorik, Neues Musiktheater und Performance. Zusammenarbeit mit vielen Komponisten (Juan María Solare, Gerhard Stäbler, Kunsu Shim, Simon Rummel, Carola Bauckholt, Lucia Álvares usw.). Derzeit wohnt und arbeitet sie in Berlin. Aktuell: intensive Zusammenarbeit mit der visuellen Künstlerin Carolina Boettner.
Web www.ligialiberatori.net
Kontakt Ligia(at)gmx.li