Bastian Zimmermann ist freier Autor, Redakteur, Dramaturg und Kurator im Bereich neu komponierter Musik, Theater und Performance. Er kuratiert die Reihe „Music for Hotel Bars“ und ist Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift Positionen – Texte zur aktuellen Musik. Lebt in Berlin und München.
Kerstin Wiehe gründete 1993 kultkom und initiierte 2002 die Gründung des Kulturkontakte e.V. sowie 2020 die QuerKlang gUG. Seit 2023 ist sie zertifiziert für Systemeische Organisationsentwicklung und Changemanagement. Kerstins Schwerpunkte Arbeitsschwerpunkte sind schnittstellen‑, genre- und grenzüberschreitende kulturelle und auf Bildung bezogene Projekte sowie die Initiierung und Begleitung von Vernetzungs‑, Denk- und strukturellen Prozessen und Projekten für vielfältige Themen und Bereiche sowie für Veränderungsanliegen. Sie forscht und arbeitet u.a. zum Thema experimentelle Lernformen in Anlehnung an künstlerische Praxis. Lehraufträge an verschiedenen Universitäten. Ehrenamtliche Mitarbeit in verschiedenen Vereinen, Verbänden und strukturgebenden Arbeitsgruppen sowie im Sprecher:innenkreis der Koalition der Freien Szene Berlin – Vertretung des DACH Musik.
Web: www.kultkom.de
Kontakt info(at)kultkom.de
Sirje Aleksandra Viise ist eine estländisch-amerikansiche Vokalistin, Performerin und Künstlerin. Sie absolvierte ein Studium in Visueller Kunst und Musik in Indiana, New York, Boston und Berlin und ist spezialisiert auf erweiterte Gesangstechniken, zeitgenössische und experimentelle Musik, Performance, Performance Kunst und Skulptur. In ihren Soloprogrammen und Performances hinterfragt sie den Charakter weiblicher Performerinnen und die Rolle des/der Sänger/in in der heutigen Gesellschaft. Viele ihrer Arbeiten sind autobiographischen Ursprungs. Sirje Viise lebt in Berlin.
Estonian-American vocalist, performer and artist, Sirje Aleksandra Viise was educated in visual arts and music in Indiana, NYC, Boston and Berlin. She specialises in extended vocal techniques, contemporary and experimental music performance, performance art, and sculpture. In her solo programs and performances, she questions the character of the female performer and the role of the singer in contemporary society. Much of her work is autobiographical in origin. Sirje is based in Berlin.
Web sirjeviise.com
Kontakt sirjeviise(a)gmail.com
Martina Stütz studierte Kultur- und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Dublin City University. Sie arbeitet freischaffend als Musiktheaterdramaturgin in der freien Szene, für Festivals sowie an Theater- und Opernhäusern. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Konzeption und Entwicklung von Uraufführungen sowie spartenübergreifenden Projekten. Sie war u.a. für Projekte am Nationaltheater Mannheim, der Münchener Biennale und SESC São Paulo, der Bayerischen Staatsoper, dem Oldenburgischen Staatstheater, der Jungen Oper Stuttgart sowie für freie Projekte in München, Frankfurt und Berlin tätig. Von 2009 bis 2011 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute, 2014 Jurymitglied der Projektausschreibungen der Kooperation zwischen AMH, Berliner Philharmoniker, Festspielhaus und Theater in Baden-Baden. 2015 erarbeitete sie im Auftrag des Internationalen Theaterinstituts (Zentrum Deutschland) ein Archivierungssystem für die Einreichungen des vom ITI ausgerichteten internationalen Wettbewerbs Music Theatre Now. Von 2013 bis 2018 war sie am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert, wo sie auch verschiedene Projekte für das Kunstfest Weimar initiierte, darunter die deutsche Erstaufführung von Frederic Rzewskis Der Triumph des Todes, die 2016 mit dem Götz-Friedrich-Studiopreis ausgezeichnet wurde.
Kontakt martinastuetz(at)gmx.de
Rainer Simon ist künstlerischer Leiter des Festivals Schall&Rausch und Leiter der Außenspielstätten der Komischen Oper Berlin. Er studierte Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaft in Berlin, München und Paris, Musik- und Sprechtheaterregie an der Theaterakademie August Everding in München und nahm am Weiterbildungsprogramm Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich teil. Er promovierte an der Friedrich-Alexander-
Zwischen 2007 und 2009 übernahm er die Produktionsleitung und die Dramaturgie bei verschiedenen freien Sprech- und Musiktheaterprojekten am Hebbel am Ufer in Berlin, beim Spielart Festival München sowie beim Zürcher Theaterspektakel. Von 2012 bis 2022 war er Referent des Intendanten der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky.
Rainer Simon war Gründungs- und Vorstandsmitglied des ZMB e.V. (Verein Zeitgenössisches Musiktheater Berlin) sowie mehrmals Jury- und Kuratoriums-Mitglied für das BAM!-Festival für zeitgenössisches Musiktheater Berlin. 2021 war er Jury-Mitglied von Music Theatre Now, dem internationalen Musiktheaterpreis des Internationalen Theaterinstituts.
Rainer Simon ist Autor und Herausgeber von verschiedenen Monographien und Sammelbänden, darunter »Labor oder Fließband« (2013), »Konzert der Sinne« (2018) und »Staging Gender« (2019).
Kontakt r.simon(at)komische-oper-berlin.de
Stepha Schweiger begann sich schon im Kindesalter für Performance und Tonaufnahmen zu interessieren. Sie studierte Philosophie, Musikwissenschaft und Linguistik, dann Komposition mit Meisterschülerexamen an der Hochschule der Künste Berlin bei Gösta Neuwirth und Walter Zimmermann. Begleitend führte sie Gespräche mit Dieter Schnebel, Friedrich Goldmann und Helmut Lachenmann. Sie besuchte den Jahreskurs am IRCAM Paris. Sie erhielt Kompositionsaufträge unter anderem vom Berliner Senat für das Musiktheater 1au9tu9mn3. Ihre Texte und Vorträge, die sie an Hochschulen und Instituten hält, thematisieren Mikrotonalität, Intonation und Komposition, Sprache und Alltag. Im Indie-Bereich veröffentlichte Stepha die CD und LP Stepha – Dissolve into. Sie ist Gründungsmitglied, Keyboarderin und Sängerin der Band „Girl on Catfish“, die Songs mit Improvisation verbindet. 2018 brachte sie das Album „Now I’m a Plant“ heraus, das einen Remix von „Pyrolator“ enthält, und war zum musikprotokoll im Steirischen Herbst nach Graz eingeladen.
Stepha Schweiger discovered her passion for performance and audio recordings at a very early age. She studied philosophy with Heinrich Treziak and musicology, after moving to Berlin also linguistics, then composition with Meisterschüler exam at the Hochschule der Künste Berlin with Gösta Neuwirth and Walter Zimmermann. These studies were accompanied by conversations with Dieter Schnebel, Friedrich Goldmann and Helmut Lachenmann. She took part in the year-long course at the IRCAM in Paris. Among other commissioned works she has produced the music-theatre 1au9tu9mn3 for the Berlin Senate. In her texts and lectures she focuses on microtonality, intonation and „composition, language and everyday life“. Next to other releases Stepha published her Indie-CD and ‑LP Stepha – Dissolve into. She is co-founder, keyboarder and singer in the band „Girl on Catfish“, which combines songs and improvisation. In 2018 she released the album „Now I’m a Plant“, including a remix by „Pyrolator“ and was invited to musikprotokoll at Steirischer Herbst, Graz.
Kontakt stepha(at)stepha.net
Laurie Schwartz, geboren in Northampton, Massachusetts (USA), lebt seit Anfang der 80er Jahre in Europa, zuerst in Berlin, dann auch in Italien. Neben ihrer kompositorischen Aktivitäten ist sie auch als Autorin und Produzentin für den Rundfunk sowie online tätig. Laurie Schwartz ist Initiatorin und Kuratorin der Veranstaltungsreihe itinerant interludes, die „pop-up“ Performances zeitgenössischer Musik bei Austellungseröffnungen in Berliner Galerien präsentiert. Ihre Musik ist auf CD bei Academy, Esopus, Edition Zeitklang, Cantate-Musicaphon und Zeitkratzer erschienen. Seit 2016 erarbeitet sie Aufführungen des experimentellen Musiktheaters Divas Desviantes zusammen mit Anna Clementi.
Web www.lauranera.com, www.itinerantinterludes.com
Matthias Schönijahn (1981) ist ein in Berlin lebender Künstler. Er forscht zu Formaten und Techniken aus den Bereichen der darstellenden Kunst und der Klangkunst. Einer seiner Schwerpunkte ist die Stimme als Phänomen. Seine Arbeiten basieren auf Theorien und Praktiken des Zuhörens, einmal als Strategie und als politische Handlungsweise. Darauf aufbauend schafft er atmosphärische Videos und Installationen, die dokumentarisches Material, Sound und Performance miteinander verbinden.
Matthias Schönijahn präsentierte Arbeiten u.a. am Staatstheater Darmstadt, dem Stadttheater Gießen, dem Europäischen Zentrum der Künste Dresden Hellerau, dem Nowy Teatr Warschau, dem Spielart Festival München, SOPHIENSÆLE Berlin, dem Theaterdiscounter Berlin und dem Mousonturm Frankfurt am Main. Im Rahmen des Museums präsentierte er Arbeiten im Senckenberg Museum Frankfurt am Main, dem atelierfrankfurt e.V. und dem Naturhistorischen Bern. Er studierte Literaturwissenschaft, Soziologie und Medienwissenschaft in Potsdam und Angewandte Theaterwissenschaft (ATW) in Gießen.
Web www.matthias-schoenijahn.info
Kontakt mail(at)matthias-schoenijahn.info