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Sonus Femi­nae #9

Artemisia Gentileschi & Barbara Strozzi – Zwei Künstlerinnen zwischen Ruhm und Rufmord

14.–15. November

14.11. 19:00
15:11. 18:00
Villa Elisabeth

St. Elisabeth, Invalidenstraße 158-161, 10115 Berlin

Arte­mi­sia Gen­ti­le­schi & Bar­ba­ra Stroz­zi – Zwei Künst­le­rin­nen zwi­schen Ruhm und Rufmord

Im Ita­li­en des frü­hen 17. Jahr­hun­derts waren Frau­en stark gesell­schaft­lich kon­trol­liert – doch eini­ge durch­bra­chen die­se Fes­seln. Die Male­rin Arte­mi­sia Gen­ti­le­schi und die Sän­ge­rin und Kom­po­nis­tin Bar­ba­ra Stroz­zi stan­den trotz aller Wid­rig­kei­ten für Mut, Talent und kul­tu­rel­le Bedeutung.

Arte­mi­sia über­leb­te Gewalt und einen skan­da­lö­sen Gerichts­pro­zess, der sie demü­tig­te, und ent­fal­te­te den­noch eine beein­dru­cken­de künst­le­ri­sche Kar­rie­re. Bar­ba­ra Stroz­zi, unehe­lich gebo­ren und musi­ka­lisch hoch­be­gabt, erlang­te Aner­ken­nung in Vene­digs exklu­si­ver Acca­de­mia degli Uni­so­ni, wur­de jedoch durch gesell­schaft­li­che Stig­ma­ti­sie­rung geprägt.

Eine kunst­his­to­ri­sche Ein­füh­rung von Dr. Kat­ja Trie­bel eröff­net den Abend und beleuch­tet Leben, Werk und Wir­kung Arte­mi­sia Gen­ti­le­schis. Das Kon­zert ver­eint Musik, Bild und Text: Madri­ga­le, Kan­ta­ten, Ari­en und Duet­te von Stroz­zi, Fran­ce­s­ca Cac­ci­ni und Anto­nia Bem­bo tref­fen auf rezi­tier­te Gerichts­pro­to­kol­le, Zeu­gen­aus­sa­gen und die Arbeit des Video­künst­lers Mar­tin Bover­hof, des­sen Pro­jek­tio­nen von Gen­ti­le­schis Gemäl­den den Abend visu­ell rah­men und kon­tex­tua­li­sie­ren. Unter der Regie von Iñi­go Giner Miran­da ent­steht eine immersi­ve Begeg­nung mit den Geschich­ten und Stim­men die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Frauen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://​www​.sonus​fe​mi​nae​.de