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Mon­ga

16.–17. November

16.11 19:00
17.1. 20:00
HAU 2

HAU 2, Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin

In “Mon­ga” begeg­net Jés­si­ca Teixei­ra Julia Pastra­na, die im 19. Jahr­hun­dert als Attrak­ti­on in soge­nann­ten “Freak Shows” aus­ge­stellt wur­de. Aus­ge­hend von ihrem eige­nen Kör­per erzählt Teixei­ra von Pastra­nas Leben und Schick­sal und schafft eine poe­ti­sche Per­for­mance mit Live-Musik. 

Die bra­si­lia­ni­sche Künst­le­rin Jés­si­ca Teixei­ra zeich­net das 26-jäh­ri­ge Leben der Tän­ze­rin, Per­for­me­rin und Sän­ge­rin nach – ein Leben, das von unmensch­li­chen Arbeits­be­din­gun­gen und Aus­beu­tung geprägt war und deren Kör­per selbst nach ihrem Tod noch der kolo­nia­len und ableis­ti­schen Sen­sa­ti­ons­lust ande­rer die­nen muss­te. Dabei setzt sie ihren eige­nen Kör­per als Roh­ma­te­ri­al der Dra­ma­tur­gie ein: Beschie­nen vom grel­len Schein eines Ring­lich­tes starrt Teixei­ra zurück, spie­gelt und ent­blößt die Gaffer*innen, hält das Publi­kum in der Schwe­be zwi­schen Inti­mi­tät, Humor und Schock. “Ich habe kei­ne Angst vor mei­nem Kör­per. Wür­dest du dich woh­ler füh­len, wenn es anders wäre?” Ein Abend zwi­schen Per­for­mance, Poe­sie und Live-Kon­zert, an dem der ein oder ande­re Shot Cacha­ça natür­lich nicht feh­len darf…