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Hörst du mich? | Khi nào ta nghe thây nhau?

03.–05. April

3.-4. 20:00
5. 18:00
Ballhaus Ost

Ballhaus Ost, Pappelallee 15 D-10437 Berlin

Wie spricht man über Gefüh­le, wenn der Raum dafür nie zu einem gewohn­ten Ort wer­den durf­te? Wel­che Kräf­te wir­ken, wenn die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Eltern schei­tert? Ist die Sprach­bar­rie­re schuld? Wor­an ori­en­tie­ren wir uns, wenn wir die ers­te Gene­ra­ti­on zu sein schei­nen, die sich die­se Fra­gen hör­bar stellt? Drei Protagonist*innen ver­su­chen sich an Über­set­zun­gen von Sprach­lo­sig­keit. Hörst du mich? ist ein Thea­ter­stück, das sich dem Schei­tern der Kom­mu­ni­ka­ti­on und der Spra­che wid­met – aus der Per­spek­ti­ve von Viet-Deut­schen der zwei­ten Gene­ra­ti­on. Erzählt wird vom Stand­punkt des all­täg­li­chen Zwie­spalts zwei­er Kul­tu­ren, mul­ti­pler Iden­ti­tä­ten und doch: von gene­ra­tio­nel­ler Ein­sam­keit. Es ent­steht ein Raum, in dem betrof­fe­ne Men­schen eine Mög­lich­keit haben anzu­kom­men, ob in Kul­tu­ren, Spra­chen oder bei sich selbst.

Ben­ja­min Truong ist ein viet-deut­scher Regis­seur, der sich inten­siv mit der Zugäng­lich­keit von Thea­ter beschäf­tigt und nach einem Com­mu­ni­ty-Gefühl sucht. Ben­ja­mins Insze­nie­run­gen ent­ste­hen durch das Zusam­men­spiel von Tanz, Musik und Spra­che, das Thea­ter auf eine nie­der­schwel­li­ge und sinn­li­che Wei­se erfahr­bar macht. Es ist ihm ein beson­de­res Anlie­gen, kein Thea­ter zu machen, das sei­ne eige­nen Eltern aus­schließt. Für ihn ist Thea­ter ein Ort für alle.