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Musi­cal Belon­gings VIII: Dschin­gis Lab

13.–15. November

Humboldt Forum

Humboldt Forum, Schlossplatz 1 10178 Berlin

laut­ten com­pa­gney BER­LIN trifft tra­di­tio­nel­le mon­go­li­sche Musik und Gegenwartspoesie

Musik­tra­di­tio­nen der mul­ti­eth­ni­schen Mon­go­lei des 13. und 14. Jahr­hun­derts tref­fen im DSCHIN­GIS LAB auf euro­päi­sche Musik des Mit­tel­al­ters im Über­gang zur frü­hen Renais­sance, beglei­tet von zeit­ge­nös­si­scher mon­go­li­scher Poe­sie und Video­kunst. Gibt es rekon­stru­ier­ba­re wech­sel­sei­ti­ge Kul­tur­trans­fers aus der Zeit der Sei­den­stra­ße, die bis heu­te fort­wir­ken? Wie ver­hal­ten sich alte noma­di­sche Tra­di­tio­nen und von der Step­pe gepräg­te Lebens­wei­sen zum digi­ta­len Noma­den­tum der Gegen­wart? Wel­ches Wis­sen ist in Instru­men­ten wie der Altai Yat­ga (mon­go­li­sche Zither), in der Lim­be (mon­go­li­sche Flö­te), im Ever Buree (mon­go­li­sches Horn) oder in den Khuur-Streich­in­stru­men­ten gespei­chert? Und wie kor­re­spon­die­ren die mon­go­li­sche Kunst des Khöö­mii (Ober­ton­ge­sangs) mit euro­päi­schen Vokal­tech­ni­ken wie dem Jodeln?

Das Pro­jekt ent­wi­ckelt die Ber­li­ner laut­ten com­pa­gney im engen Aus­tausch mit dem Ensem­ble Ten­ger Ayal­guu, einer renom­mier­ten For­ma­ti­on für mon­go­li­sche Musik. Es wird beglei­tet von den Dichter*innen Gun-Aajav Ayurz­a­na und Luv­sand­ori Ulzii­tugs, die in ihren lite­ra­ri­schen Arbei­ten alte Tra­di­tio­nen mit bren­nen­den öko­lo­gi­schen Fra­gen der Gegen­wart verbinden.

Die bil­den­de Künst­le­rin und Kura­to­rin Bolor­maa Algaa erwei­tert den Raum mit zeit­ge­nös­si­scher Videokunst.