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Antonia Baehr:
Schrei­en (SCREA­MING) II – Eine Forschungsreihe

27. November 2026

20:00
Sophiensaele

Sophiensæle Sophienstraße 18 10178 Berlin-Mitte

Schrei­en (SCREA­MING) ist ein Pro­jekt über das Schrei­en als Schrei­en. In Zusam­men­ar­beit mit Freund*innen, Kolleg*innen und Expert*innen erforscht Anto­nia Baehr die­sen Aus­druck als eigen­stän­di­ge Enti­tät, los­ge­löst vom Bal­last kau­sa­ler Zusam­men­hän­ge und ver­ständ­li­cher Spra­che. Im Zen­trum steht die Sache selbst: der Klang und die Form, die Musik, die Cho­reo­gra­fie und das Dra­ma, der Rhyth­mus und die Ges­te – und nicht zuletzt der stil­le, laut­lo­se Schrei.

Die Labor­se­rie bringt Freund*innen, Kolleg*innen und Expert*innen zusam­men, die sich dem Schrei­en auf prak­ti­sche, per­for­ma­ti­ve oder wis­sen­schaft­li­che Wei­se wid­men. Vokalist*innen, Komponist*innen, Performer*innen, queer/​feministische Aktivist*innen und Anthropolog*innen sind ein­ge­la­den, mit dem Schrei­en zu arbei­ten und ihr Wis­sen inner­halb der Grup­pe zu teilen.

Par­al­lel dazu fin­den per­for­ma­ti­ve For­schungs­prä­sen­ta­tio­nen statt, in denen Baehr für Baehr geschrie­be­ne Schrei-Par­ti­tu­ren auf­führt. Dort prä­sen­tiert Anto­nia Baehr jeweils vier die­ser Stü­cke in Anwe­sen­heit ihrer Autor*innen und in den von ihnen vor­ge­se­he­nen For­men. In der Sophien­kir­che sind dies Stü­cke von Ute Was­ser­mann, Pau­li­ne Bou­dry & Rena­te Lorenz, Iz Öztat und Neo Hülcker.