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NAWA­YA — Absichten

12. September 2026

19:30
Theater im Delphi

Theater im Delphi Gustav-Adolf-Str. 2 13086 Berlin

Etwas wur­de ihr in die Hand gelegt, bevor sie selbst wäh­len konn­te. Nawa­ya erzählt von der Rück­erobe­rung der eige­nen Stim­me — zwi­schen Musik und Tanz.

Nawa­ya, ara­bisch für „Absich­ten”, ist eine Musik- und Tanz­per­for­mance, die einem lei­sen Bruch folgt: zwi­schen dem, was für sie bestimmt war, und dem, was sie selbst gefun­den hat. Jah­re­lang folg­te sie einem vor­ge­zeich­ne­ten Weg — bis ihr Kör­per begann, eine ande­re Spra­che zu spre­chen als die, die man ihr gege­ben hat­te. Das Stück han­delt von der Rück­erobe­rung der Autor­schaft über den eige­nen Weg — von der Distanz zwi­schen einer geerb­ten und einer selbst gewähl­ten Geschich­te. Nawa­ya stellt eine weib­li­che künst­le­ri­sche Posi­ti­on nicht als Bio­gra­fie, son­dern als Ent­fal­tung in den Mit­tel­punkt: eine Ver­hand­lung von Erwar­tung, Her­kunft und der Frei­heit, sich sei­ne eige­nen Absich­ten selbst zu geben.


Das Ramal Ensem­ble wur­de 2011 in Damas­kus gegrün­det und ver­bin­det ara­bi­sches Maqa­mat mit west­li­cher Klas­sik und zeit­ge­nös­si­scher Musik. Nach der Flucht vor dem Krieg in Syri­en setz­ten die Musiker:innen ihre Arbeit in Deutsch­land fort, mit Auf­trit­ten u.a. beim Rudol­stadt und Ros­kil­de Fes­ti­val sowie im Pierre Bou­lez Saal und Kon­zert­haus Ber­lin. Aus­ge­bil­det an der Baren­bo­im-Said Aka­de­mie und im West-Eas­tern Divan Orches­tra, wur­den sie u.a. von Dani­el Baren­bo­im und Yo-Yo Ma mentoriert.