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vorschlag:hammer:
Infi­ni­ty 2026

19.–21. Juni

20:00 (So 18:00)
Ballhaus Ost

Ballhaus Ost, Pappelallee 15 D-10437 Berlin

Es ist spät gewor­den und plötz­lich kommt da ein Lied, dein Lied! In dei­nem Kopf bricht ein Stau­damm, Gefüh­le und Eupho­rie über­flu­ten dich. End­lich! Du hebst ab! Kaum ein kul­tu­rel­les Pro­dukt ver­mag der­art zu emo­tio­na­li­sie­ren wie die Musik. Ob wäh­rend eines Kon­zerts, auf einer Auto­fahrt oder allein im Jugend­zim­mer – die geteil­ten und ganz indi­vi­du­el­len Gefüh­le, die wir durch Musik erlebt haben, sind in uns ein­ge­brannt. Gleich­zei­tig wird gera­de Pop­mu­sik als ober­fläch­li­che Kunst rezi­piert und wenn im Thea­ter ein emo­tio­na­li­sie­ren­der Hit gespielt wird, ist das nicht sel­ten iro­nisch.  vorschlag:hammer haben 16 Jah­re lang an der Ram­pe erzählt und erzählt und nun ist es Zeit für einen Unter­bruch: Gesi­ne, Ste­phan und Kris­to­fer gön­nen sich für eine Insze­nie­rung die Emo­tio­nen des Pop. In der Tanz­schu­le ihrer Jugend stel­len sie die Show­trep­pe auf und insze­nie­ren ein Kon­zert mit ganz gro­ßen Hits. Über min­des­tens 10 Songs von Sys­tem of a Down und Ade­le bis Ron­do Ven­zia­no  gehen die drei der Fra­ge nach, wie und wann gute Unter­hal­tung gelingt. Schaf­fen Sie es, einen Abend zu erzeu­gen, der magi­cal ist? Sie refe­rie­ren auf gro­ße Momen­te und klei­ne Ges­ten aus dem Kanon der Pop­kul­tur oder der per­sön­li­chen, nächt­li­chen Auto­fahrt. Sie ver­su­chen zu berüh­ren und gön­nen sich Thea­ter der Pein­lich­keit. Das gro­ße Ziel: Kathar­sis. Mit Pathos und Weh­mut fei­ern sie das, was ist, was war und was hät­te sein kön­nen. Sie sin­gen Power Bal­lads und teu­fels­gei­gen, machen Stan­dard­tän­ze, sit­zen am Schlag­zeug und spie­len Power Metal. Zwi­schen Kon­zert und Video­clip, Fern­seh­show, Tanz­thea­ter und der zar­ten Aus­ge­las­sen­heit des Abro­ckens im eige­nen Wohn­zim­mer ver­su­chen sie so sich und das Publi­kum echt und ehr­lich zu berüh­ren und gön­nen sich dabei auch Momen­te der Pein­lich­keit. Ein Pop Abend vol­ler Gefüh­le, der nach Unend­lich­keit und gemein­sa­men Momen­ten der Frei­heit und Los­ge­löst­heit sucht.