Kalender

Schich­ten

Zeitgenössisches Musiktheater

12. Februar 2026

20;00
Exploratorium

exploratorium berlin Zossener Str. 24 10961, Berlin, Kreuzberg

Die­se Text-Sound-Per­for­mance besteht aus drei Tei­len. Im ers­ten Akt, der frei impro­vi­siert wird, formt sich aus diver­sen Sprach­lau­ten, elek­tro­akus­ti­schen Ver­frem­dun­gen und expe­ri­men­tel­len Klang­ge­bil­den nach und nach eine kur­ze, ver­ständ­li­che Sprach­se­quenz. Die­ser ers­te Akt wird live auf­ge­nom­men und dann im zwei­ten Akt direkt anschlie­ßend von Laut­spre­chern abge­spielt. Dabei wird er kon­tra­punk­tiert und ergänzt durch wei­te­re Live-Aktio­nen der bei­den Performer*innen. Der drit­te Akt besteht aus einer klei­nen, wie­der frei impro­vi­sier­ten Coda. Der Text besteht aus zwei kur­zen Zita­ten aus einem rea­len Fern­seh-Inter­view, die auch in ver­schie­de­nen Nach­rich­ten­sen­dun­gen und Zei­tungs­tex­ten erschie­nen. Zum künst­le­ri­schen Inhalt gehört einer­seits die völ­li­ge Dekon­struk­ti­on eines Tex­tes, der elek­tro­akus­tisch und live per­for­ma­tiv teil­wei­se stark bear­bei­tet und in einer sur­rea­len thea­tra­li­schen Insze­nie­rung bis zur rei­nen Sprach­laut­kom­po­si­ti­on ver­frem­det wird. Die bei­den Text­frag­men­te stam­men aus der jün­ge­ren poli­ti­schen Geschich­te, wur­den aber in die­ser oder ganz ähn­li­cher Dik­ti­on seit­dem schon in meh­re­ren ande­ren poli­ti­schen Situa­tio­nen gebraucht. Nach dem Kon­zert soll des­halb die Quel­le der Text­frag­men­te offen­ge­legt, mit dem Publi­kum bespro­chen und gemein­sam reflek­tiert werden.