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Le Para­do­xe de John

Performance von Phlippe Quesne

20.–21. Februar

19:00
HAU 2

HAU 2, Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin

Phil­ip­pe Ques­ne, einer der bedeu­tends­ten fran­zö­si­schen Theatermacher*innen, bringt in sei­ner neu­en Arbeit eine klei­ne, leicht exzen­tri­sche Gemein­schaft zusam­men, die mit Humor und Melan­cho­lie die Rol­le der Kunst im All­tag hin­ter­fragt. Ein fei­nes Spiel über Ein­sam­keit, Gemein­schaft und die Magie des Alltäglichen.

“Le Para­do­xe de John” knüpft an eines der ers­ten Stü­cke von Phil­ip­pe Ques­ne an, das in unver­kenn­ba­rer Wei­se das Publi­kum bezau­ber­te: 2007 por­trä­tier­te der Regis­seur in “L’Effet de Ser­ge” einen ein­sa­men Men­schen, der sonn­tags klei­ne Shows für sei­ne Freund*innen orga­ni­siert und sie dabei in sei­ne ein­zig­ar­ti­ge und fra­gi­le Fan­ta­sie­welt einlädt.

In Ques­nes neu­er Arbeit rückt nun eine klei­ne Grup­pe von Freund*innen in den Mit­tel­punkt, die gemein­sam eine Kunst­ga­le­rie ein­rich­tet. Auf der Büh­ne ent­steht ein eben­so humor­vol­les wie poe­ti­sches Uni­ver­sum aus ani­mier­ten Objek­ten, einem Pia­nola und Schaum­stoff­skulp­tu­ren. Das Stück unter­sucht erneut den Platz der Kunst im All­tag, wäh­rend musi­ka­li­sche und visu­el­le Erfin­dun­gen auf die poe­tisch eigen­wil­li­gen Tex­te von Lau­ra Vaz­quez tref­fen. Zwi­schen wir­kungs­vol­len Effek­ten und absur­den Situa­tio­nen ent­steht ein Thea­ter der Nähe, das Men­schen und Gegen­stän­de in einer gemein­sa­men, atmo­sphä­ri­schen Kom­po­si­ti­on ver­sam­melt und die Not­wen­dig­keit des künst­le­ri­schen Akts betont, so klein er auch sein mag.