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Informationen zur Veranstaltung

  • Sa
    11
    Jun
    2016

    Solistenensemble Kaleidoskop: Unmöglichkeit IV: Revue

    18:00

    KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, Berlin-Neukölln

     
    Open Space. Auflösung und Wiederkehr. Die Kunst des Musikmachens im Kollektiv: Mit „Unmöglichkeit IV: Revue“ schließt sich der Kreis: An dem langen Konzertabend im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst wird das Ensemble zum Gegenstand der Betrachtung. In vier Teilen sind Werke von Xenakis, Haydn, Vivier, Bach, Scelsi, Haas, Monteverdi, Lachenmann, Ockeghem, Gervais, Dufay, Claren, Beethoven und Moe zu hören. Beginnend mit einer Nummernrevue aus sechzehn Soli, geht der Abend in eine Rückschau auf ’10 Jahre Kaleidoskop‘ über, in der die Vereinzelung des Musikers in seiner Rolle als Solist, seiner Auflösung und gleichzeitig seiner Behauptung in der Vielheit gegenübergestellt wird. Im dritten Teil spielen sechzehn Solisten als Kollektiv das auf einem Techno-Track basierende Mammutwerk „Maurizio“ von Sebastian Claren – als unmittelbares Performance-Erlebnis eines Gruppenideals. Im vierten Teil wird das zuvor Gehörte von sechzehn Maschinen und einem Musiker zersplittert zu einer neuen Musik, die den Abend zu einem Fest öffnet…

    Wann wird Geräusch Musik? Wie lassen sich musikalische Standpunkte vermitteln? Welche Unmöglichkeiten des gemeinsamen Musikmachens existieren? Anlässlich seines 10. Geburtstags beginnt am 9. März die vierteilige Konzertreihe des Solistenensemble Kaleidoskop „Unmöglichkeit I – IV“. Mit dem Anspruch, Musik immer wieder neu und unvoreingenommen zu spielen, werden darin musikalische Endpunkte und mögliche Neuanfänge erprobt und die Frage nach der Existenz einer absoluten, unzerstörbaren Idee eines musikalischen Werks gestellt… Bis zum 11. Juni eröffnen sich dem Ensemble und seinem Publikum an vier verschiedenen Berliner Orten der Bildenden Kunst in vier unterschiedlichen Konzerten neue Hörräume, die Hoffnung auf eine neue „Hellhörigkeit“ versprechen. Jedes der vier Konzerte – „J’espère“, „Unbox“, „Alice“ und „Revue“ – hat seine eigene Bühne, seinen eigenen Klang- und visuellen Assoziationsraum. Die Konzerte sind sowohl als Einzelvorstellungen als auch als vierteiliges Gesamtwerk konzipiert. Die Spielorte nehmen Bezug zueinander und bauen aufeinander auf.

     
    mit    Solistenensemble Kaleidoskop
    Künstlerische Leitung    Tilman Kanitz
    Dramaturgie und Künstlerische Mitarbeit    Boram Lie