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Informationen zur Veranstaltung

  • Sa
    11
    Feb
    2017

    Dido

    20:00

    Tischlerei, Deutsche Oper, Zillestraße / Richard-Wagner-Str.

    Michael Hirsch und Henry Purcell
    Sa 28.01.2017 / 20:00 Uhr / Preise: € 20,– / ermäßigt* € 10,– / Tickets / Premiere

    *) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 10,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan. Bitte halten Sie einen entsprechenden Nachweis für die berechtigte Inanspruchnahme der Ermäßigung zur Kontrolle durch das Einlasspersonal bereit.

    Musiktheater in zwei Teilen mit Musik von Michael Hirsch und Henry Purcell
    Premiere am 28. Januar 2017 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

    Die Klage der von ihrem Geliebten Aeneas verlassenen Dido ist seit der Antike das Sujet zahlloser Adaptionen in Literatur, Bildender Kunst und nicht zuletzt auch in der Oper. Henry Purcell hat mit „Dido’s lament“ aus DIDO AND AENEAS 1688/89 eine der ergreifendsten Abschiedsszenen in der Geschichte des Musiktheaters geschrieben. Und 1724 folgte aus der Feder des großen Barocklibrettisten Pietro Metastasio sein über 60 mal vertontes Libretto LA DIDONE ABBANDONATA. Die jüngste Vertonung des Textes stammt von dem Berliner Komponisten Michael Hirsch. Dessen gleichnamige zehnminütige Kurzoper kam 2003 zur Uraufführung. Für die Tischlerei der Deutschen Oper Berlin verbindet Michael Hirsch das Stück nun mit der Uraufführung seiner Adaption der purcellschen DIDO. Es entsteht ein Musiktheaterabend, in dem das zeitgenössische Werk mit dem Abschied der Liebenden den Ausgangspunkt für Purcells Oper bildet. Diese bleibt in ihrer musikalischen Substanz erhalten, erklingt jedoch im neuen Klanggewand eines zeitgenössischen Kammerensembles. Aus der Gegenüberstellung und Synthese von Alt und Neu öffnet sich ein Freiraum für das Jahrhunderte übergreifen emotionale Potenzial von Oper. So entsteht der Rahmen, um von Didos Liebesbeziehung zu dem aus Troja geflohenen Aeneas zu erzählen. 

    Für die Inszenierung konnte der junge Regisseur Martin Berger gewonnen werden, der 2015 mit dem Karan Armstrong-Preis der Götz Friedrich-Stiftung ausgezeichnet wurde. In der Spielzeit 2015/2016 konzipiert und erarbeitet er mit 50 jugendlichen Geflüchteten sowie jungen Berlinerinnen und Berlinern in der Tischlerei das Projekt NEULAND.