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Informationen zur Veranstaltung

  • Sa
    17
    Feb
    2018

    AUS DEM HINTERHALT: CARMEN

    21:00

    Deutsche Oper Berlin, Tischlerei, Zillestr. Ecke Richard-Wagner-Str., 10627 Berlin-Charlottenburg

    Konzept, Künstlerische Leitung: Alexandra Holtsch
    Raumkonzept: Sabine Mader
    Dramaturgie: Dorothea Hartmann, Sebastian Hanusa
    Mit Irene Roberts
    Special Guests: Lydia Lunch, Marc Hurtado, Weasel Walte

    Lydia Lunch ist Sängerin, Dichterin, Schauspielerin und Aktivistin – und Ikone der New Yorker No Wave-Szene. Mit ihrem Album „My Lover the Killer“ spiegelt sie das verstörende Erlebnis einer – fast – Wiederbegegnung mit einem ehemaligen Geliebten. Sie hatten eine zerstörerische, sich im Drogenrausch verlierende Beziehung am Rande des Abgrunds, der Lydia Lunch nur mit Mühe entkam. Jahre später wollte sie ihren ehemaligen Geliebten wiedertreffen. Doch wenige Stunden vor dem Wiedersehen erschoss dieser zunächst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst. Die szenische, erstmals in Deutschland zu erlebende Aufführung von „My Lover the Killer“ verbindet sich mit Stücken aus George Bizets CARMEN – jener Oper des 19. Jahrhunderts, die wie kaum ein anderes Bühnenwerk faszinierendes Fanal und vor Leidenschaft glühende Reflexion über die Abgründe des Eros ist.

    Fünf Opern und ihr Double: fünf Opernpremieren der großen Bühne werden in der Tischlerei AUS DEM HINTERHALT in den Blick genommen, kommentiert und reflektiert, zerschraubt und remontiert. Es entstehen Abende zwischen Musiktheater und Konzert, Performance und Installation. Künstler aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin treffen auf Gastkünstler verschiedenster Sparten, die mit ihrem Blick „von außen“ auf das jeweilige Werk reagieren und Neues entstehen lassen. Gastkünstler sind unter anderem der Neubauten-Schlagzeuger N.U. Unruh, die New Yorker No Wave-Ikone Lydia Lunch, das Duo Amnesia Scanner, der Rapper und Lyriker Black Cracker oder auch die Regisseurinnen Julia Lwowski und Franziska Kronfoth mit ihren sinnlich-anarchischen Opern-Mashups. Die künstlerische Leitung der Reihe liegt in den Händen der Regisseurin, Komponistin und Musikerin Alexandra Holtsch.